Viele Unternehmen und Steuerkanzleien setzen auch heute noch auf Windows Server 2016. Das System arbeitet häufig zuverlässig – dennoch endet der erweiterte Support von Microsoft am 12. Januar 2027.
Auch DATEV reagiert auf diesen Schritt: Mit der Jahreswechsel-Version 2026/2027 wird Windows Server 2016 von DATEV nicht mehr unterstützt. Wer heute noch auf dieser Plattform arbeitet, sollte jetzt die nächsten Schritte planen.
Dabei geht es nicht nur um einen neuen Server. Vielmehr stellt sich die Frage: Soll die bestehende Serverlandschaft modernisiert werden oder ist jetzt der richtige Zeitpunkt, vollständig in das DATEV-Rechenzentrum zu wechseln?
Was bedeutet das DATEV-Supportende?
Mit den DATEV-Programmen 20.0 im August 2026 kann Windows Server 2016 noch eingesetzt werden. Ab der Jahreswechsel-Version 2026/2027 endet jedoch die Unterstützung.
Das bedeutet unter anderem:
- keine offizielle Freigabe neuer DATEV-Versionen
- kein Support durch DATEV auf Windows Server 2016
- steigende Sicherheitsrisiken
- fehlende Microsoft-Sicherheitsupdates
- höheres Risiko bei Audits und Cyberversicherungen
Unternehmen sollten deshalb bereits heute ihre Migrationsstrategie festlegen.
Zwei Wege in die Zukunft
Option 1: Migration auf einen aktuellen Windows Server
Der klassische Weg ist die Erneuerung der lokalen Serverumgebung. Dabei werden beispielsweise
- Windows Server 2025 oder Windows Server 2022 eingeführt,
- SQL-Server aktualisiert,
- DATEV auf die neue Plattform migriert,
- Sicherheitsrichtlinien modernisiert und
- bestehende Anwendungen übernommen.
Diese Variante eignet sich insbesondere für Unternehmen, die ihre Infrastruktur weiterhin im eigenen Haus betreiben möchten.
Option 2: Wechsel in das DATEV-Rechenzentrum (FÖRSTERasp365)
Viele Unternehmen nutzen das Supportende von Windows Server 2016 als Gelegenheit, ihre gesamte DATEV-Umgebung zu modernisieren und auf einen eigenen Server zu verzichten.
Mit FÖRSTERasp365 betreiben wir Ihre DATEV-Anwendungen im DATEV-Rechenzentrum. Die lokale Serverinfrastruktur entfällt vollständig.
Ihre Vorteile:
- kein eigener DATEV-Server mehr erforderlich
- keine Investition in neue Serverhardware
- Betrieb auf einer von DATEV unterstützten Plattform
- Updates und Wartung werden zentral durchgeführt
- ortsunabhängiges Arbeiten
- hohe Verfügbarkeit und Datensicherheit
- persönliche Betreuung durch die Förster IT-Dienstleistungen GmbH als zentralen Ansprechpartner
Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Steuerkanzleien ist dies häufig die wirtschaftlichere und zukunftssicherere Lösung.
Welcher Weg ist der richtige?
Die Antwort hängt von Ihrer IT-Strategie ab. Wer ohnehin in den kommenden Monaten einen neuen Server anschaffen müsste, sollte prüfen, ob sich diese Investition langfristig noch lohnt.
Immer mehr Unternehmen entscheiden sich stattdessen dafür, ihre DATEV-Umgebung direkt in das DATEV-Rechenzentrum zu verlagern und auf eine lokale Serverinfrastruktur zu verzichten.
Unsere Empfehlung
Wir empfehlen, das Supportende von Windows Server 2016 nicht isoliert zu betrachten. Nutzen Sie diesen Zeitpunkt vielmehr, um Ihre gesamte DATEV-Strategie zu überprüfen.
Gemeinsam analysieren wir mit Ihnen,
- ob eine Servermodernisierung sinnvoll ist,
- ob der Wechsel in das DATEV-Rechenzentrum wirtschaftlicher ist,
- welche Auswirkungen dies auf Ihre Arbeitsplätze hat und
- wie sich Ihre IT langfristig im Hinblick auf die DATEV Cloud-Strategie weiterentwickeln sollte.
Fazit
Das Ende des Supports für Windows Server 2016 bedeutet nicht automatisch, dass ein neuer Server angeschafft werden muss. Für viele Unternehmen ist dies vielmehr der ideale Zeitpunkt, zwischen zwei zukunftssicheren Lösungen zu wählen:
- Modernisierung der bestehenden Serverlandschaft oder
- Migration der DATEV-Umgebung in das DATEV-Rechenzentrum mit FÖRSTERasp365.
Beide Wege haben ihre Berechtigung. Welche Lösung die wirtschaftlichere und strategisch sinnvollere ist, hängt von Ihren Anforderungen ab. Genau dabei unterstützen wir Sie – von der Analyse über die Planung bis zur erfolgreichen Umsetzung.







